6.9.07
Ein Kleines Dorf auf 1200 metern Höhe (darauf wird man immer mal wieder hingewiesen, weil das so unglaublich hoch ist), bestehend aus einigem Dutzend Häusern und natürlich einigen Tempeln. Ich übernachte nahe des Chusha-Tempels ("Nähe Tempel" heisst der, sehr clever) in einem YH. Für ein YH mittem im Nirgendwo ist 3000 yen ohne Essen und 4200 yen mit Abendessen und Frühstück eigentlich ziemlich teuer, dafür bekommt man auch in Tokyo schon ein Zimmer. Allerdings kann sich das Zimmer dafür sehen lassen. 14 Tatami gross, Sessel, Tisch, Papierwände, 150 Jahre alte Tempelanlage, riesiges (japanisches, gemeinschaftliches) Bad. Ach, und da es zur Zeit nur zwei Gäste hat, habe ich so ein Zimmer für mich alleine. Scheinbar kommen heute Abend aber noch mehr, wie schade. Ach ja, die Toiletten sind leider auch typisch japanisch, aber immerhin sauber (auch wenn sie ziemlich riechen). Frühstück war echt japanisch, Miso, Lyoner (?), Kraut, Salat, eingelegte Wurzeln, Reis, Tee. Um 7. Nachher wurde gebadet.Nachher bin ich als erstes zu besagtem Ninjamuseum gelaufen, lockere 2 km leicht bergauf. Das war enorm unterhaltsam, erst ein paar Austellungsstücke und gestellte Photos anschauen, dann ins Ninjahaus. Dort sind sämtliche Türen versteckt und teilweise muss man wirklich eine Weile suchen, bis man den Weg findet. Besonders lustig, wenn man erst auf der einen Seite eines Gitters sucht und später auf der anderen, und jemanden trifft, der noch nach dem ersten Durchgang fahndet. Ein diagonales Zimmer (ja, der Boden ist schief) und eine Treppe, die unter einem zusammenklappt, sowie einen Turm mit Erdbeben hat es auch. Ach, und man darf echte (wenn auch stumpfe) Shuriken schmeissen (kostet extra).
Als nächstes bin ich gegenüber des Museums zum berühmtesten Tempel hier gegangen, der direkt an der Strasse ist. Zumindest das Tor. Der Schrein selber ist weitere 2 km Richtung Gebirge, davon die letzten zweihundert Meter bergauf. Unterwegs habe ich ein paar ältere Damen getroffen und etwas Konversation gemacht. Die eine war ziemlich weit aus dem Norden gekommen und hat heftigen Dialekt gesprochen. Ich habe quasi gar nichts verstanden. Nachher bin ich noch zum Kaffee eingeladen worden, aber leider nicht mit dem Auto zurückgefahren (kein Platz), also habe ich mich von den netten Damen verabschiedet. Das wären dann Kilometer 5 und 6.
Wieder in Chusha, musste ich natürlich umbedingt das berühmteste Soba-Restaurant besuchen (soba ist die lokale Spezialität), das für hiesige Verhältnisse relativ teuer ist (850 yen minimal, locker nochmal 700 drauf für side-dish). Natürlich geht auch das nicht ohne Konversation, eine Dame gegenüber (Alter vom Aussehen unschätzbar, das heisst irgendwas zwischen 15 und 40, aber wahrscheinlich ähnlich alt wie ich) hat den Platz gewechselt an meinen Tisch weil damit ein Tisch frei wurde für die anstehenden Gäste. Naja, das war die Ausrede. Ich habe schon schlechtere erlebt... Das musste natürlich damit enden, dass ich einen Teil ihres Menüs esse (man bekommt ja immer verschiene Gerichte und wenn man zusammen isst, teilt man das, das ist soweit normal) und am Schluss auch noch eingeladen werde. Es ist relativ schwierig, selber zu bezahlen, wenn der Japaner darauf besteht.
Und für die Spanner: Leider ist sie dann ziemlich zügig mit dem Motorrad unterwegs zurück nach Nagano gefahren, was dachtet ihr denn?! Und Bild habe ich dummerweise keines gemacht. Um zwei hatte ich also noch etwas Zeit, wurde von der YH-Besitzerin freundlicherweise zum dritten Tempel in der Region gefahren (weil sie gerade einkaufen gehen wollte und mich ein Stück mitnahm), und habe den Rückweg (nochmal 2 km) dann zu Fuss im Regen durch ein Stück Wald gemacht. Langsam fange ich an, meine Kamera besser in den Griff zu bekommen und kann auch bei schlechtem Licht passable Bilder machen. Aber wer kommt schon direkt auf die Idee, die Auflösung höher, aber die dpi niedriger zu wählen, um mehrere Lichtempfindliche Zellen für denselben Inhalt zu benutzen und somit Redundanz einzuführen, was Fehler korrigieren kann?
Jetzt bin ich Nass, Müde und es ist erst 4 Uhr Nachmittags. Früh aufstehen ist doof.
Monday, September 10, 2007
Ein Tag in Togakuchi
Labels: Bekanntschaften, Essen
Up up and away!
5.9.07
Ich sitze im Shinkansen, vor mir ein Notebook, neben mir rast die Landschaft mit einem enormen Tempo dahin (zumindest relativ gesehen), ich bin auf dem Weg nach Nagano, oder genauer, nach Togakushi, einem kleinen Ort ein bisschen östlich. Der wurde mir wärmstens von N. empfohlen, Moorlandschaft, Ninjamuseum und Youth Hostel in einem alten Tempel. Klingt verlockend.
JR-Pass.
Das Teil ist einfach geil. Wenn eine Kontrolle ansteht, und ein Kontrolleur auch nur einen klitzekleinen Blick darauf erhaschen kann, ist alles in bester Ordnung. Nach zwei Kontrollen hat musste ich ihn noch nicht mal öffnen. Wohlgemerkt, das Gültigkeits-Datum steht auf der Innenseite... Aber was würde ich machen, wenn ich die Innenseite zeigen müsste und er wäre abgelaufen? Das wäre oberpeinlich und könnte eventuell Konsequenzen haben (das ist dann nicht mehr ein Fehler, sondern klarer Betrug). Ansonsten sind die Kontrollen ja enorm kulant: Falsches Ticket gelöst? Umtauschen, Unterschied begleichen (wobei ich nicht sicher weiss, ob ich Geld raus bekommen würde, das habe ich noch nie probiert). Im Zweifelsfall das billigste Ticket lösen und einfach mal fahren, und dann am Ziel anpassen.
Ach ja, ein Keitai (Cel Phone) habe ich endlich auch. Ziemlich cooles Teil, zwar ohne Kamera, aber blitzschnelle Software, sehr viele nützliche Funktionen (Kontakte in Gruppen, Nicknames, Kanji/Katakana/Hiragana/Romaji), e-mail fähig (kdansky bitte hier ein ät einfügen softbank.ne.jp), mich kosten e-mails 5 yen wenn unter 190 Zeichen, 15 yen wenn länger. Falls mir jemand schreiben will: Das e-mail muss afaik ISO 2022 encoded sein, was nicht umbedingt unserem standard entspricht. GMX webmail geht definitiv nicht. Aber ich freue mich über jede Zuschrift.
Nachtrag: "Ein bisschen" ist eine volle Stunde im Bus, welcher auf abenteuerlichen Serpentinen im Dunkeln bei Regen ins Gebirge fährt. Hat mich geradezu an die Schweiz erinnert. Da ich das Abendessen im YH verpasst habe (sei sehr gut, sonst esse ich immer auswärts), blieb mir nichts anderes übrig, als die einzige hiesige Beiz aufzusuchen, wo ich etwas wie ein Alien behandelt wurde. Es war schwierig, überhaupt ein Glas Wasser zu bekommen, weil der Personal Blickkontakt mit allen Mitteln mied. Immerhin war das Essen gut (Ramen in Suppe, Torikatsu (Huhnstückchen, im Teigmantel frittiert), Kraut, Tofu, Reis. Interessanterweise war ich der Meinung, etwas mit Fisch bestellt zu haben und da war kein Fisch dabei. Es klärte sich dann beim bezahlen auf: Anstatt dem Menu für 700 yen (mit Fisch), habe ich das Menu für 1000 yen (mit Fleisch) bekommen, weil der Fisch aus war. Da aber niemand den Mumm hatte, mir das zu sagen, wurde ich bei dieser Entscheidung übergangen. Und am besten: Ich musste nur 500 yen bezahlen, weil ich das falsche Menu hatte. 50% Rabatt durch Gaijin-Effekt, nett.
Dann noch im Hotel gebadet. Etwas kaltes Wasser, maximal 35°C.
Thursday, September 6, 2007
I Aten't Dead
Ich sitze hier an einem oeffentlichen Computer und habe die letzten 10 Minuten damit verbracht, das Keyboard von Japanisch auf irgendwas umzustellen (probiert das mal, wenn das windows auf japanisch ist...), ach ja, alle blogschaltflaechen sind auch japanisch, sehr hilfreich. Ich werde versuchen, die Updates der letzten paar Tage irgendwie noch zu machen, aber dafuer brauche ich Netz auf meinem eigenen Notebook. Eventuell im Hotel mit etwas tricksen.
Vorsicht mit comments, ich werde diesen Eintrag eventuell loeschen.
Tuesday, September 4, 2007
Eine Woche vorbei
Wiedermal um Mitternacht, Dienstag Abend. Ich bin jetzt eine Woche in Japan, habe mich etwas eingelebt, fast alle meine Kleider verschwitzt (es ist immer noch etwa 25°C, auch zu dieser Unzeit) und viele Dinge organisiert. Heute habe ich meinen Railpass bekommen (mit etwas diskutieren, da ich ja keinen Pass habe, sondern nur eine Kopie), bin aber am Keitai gescheitert, weil die nur einen Originalpass akzeptieren. Naja, morgen holt mir N. einfach ein Prepaid und gibts mir, viel hat das nicht gebracht. Und das ist nicht mal verboten.
Ansonsten wichtiges Announcement: Da ich ab Mittwoch quer durch Japan unterwegs bin, werde ich eventuell nicht tagtäglich Internet haben, trotzdem werde ich täglich einen Eintrag schreiben, sie kommen dann einfach wohl etwas schubartig online. Das Reisefieber hat mich schon gepackt ;)
Und der deutsche schnarcht noch immer.
Labels: Reisen
Monday, September 3, 2007
Das ist Japan!
Montag, Mitternacht. Kurznachrichten:
1. Ich konnte mein Visum beantragen und werde es in einem Monat erhalten, sehr gut. Nachteil: Mir wurde der Pass weggenommen und ich besitze jetzt nur eine Kopie und eine Bescheinigung, dass die Kopie glaubwürdig wäre. Das kann ja heiter werden.
2. Die Engländerin (mit den Strapsen) ist nicht mehr in meinem Zimmer. Stattdessen sind drei Deutsche eingezogen (sitzen gerade hinter mir, ich hoffe, sie lesen nicht mit, sagte grade "Hoka-iiiiiedo", ARG!!!! L2fuckingJapanesePlx!). Der eine davon schnarcht katastrophal, ich glaube, den hört man noch im Nebenzimmer, sowas hielt ich bis gestern nicht für möglich. Ausserdem haben sie ihre Wäsche gewaschen und ausgebreitet, jetzt riecht es in unserem Zimmer nach Nass und Schweiss. Sehr toll. Hoffentlich heute weniger Schnarchen, das war echt der Hass. Da war mir die etwas naive und umständliche Strapsenfrau doch lieber.
3. Meinen Professor getroffen. Für einen Japaner sehr nett (d.h. saumässig unterkühlt).
Was ich heute getan habe: Einen typisch japanischen Abend verbracht. Eigentlich wollte ich ja den Mandarake (ein Manga Laden immensen Ausmasses) besuchen, bin aber daran gescheitert, dass ich den falschen Führer dabei hatte und in Shinjuku gesucht habe (aber der Laden ist glaub eine Station weiter). Egal, Shinjuku ist trotzdem einen Besuch wert. Da gibt es primär zwei Dinge: Unterhaltung ohne Prostitution und Unterhaltung mit Prostitution. Das Interessanteste: Es hat einige (viele) Bars, in denen aufgetakelte, hübsche Männer die Frauen unterhalten und nett mit ihnen sind, dafür kosten die Getränke ein Vermögen, ach ja, und tolle Namen haben diese Bars auch:
Diese Männer stehen am frühen Abend auf der Strasse rum und versuchen Kundschaft anzuschleppen, ein höchst vergnüglicher Anblick ("onegaishimasu!" - "dame dame dame!" - "iiija!" - "dame dame dame"...). Das Bild ist schlecht, weil aus der Hüfte mit schlechten Lichtverhältnissen. Ich mache irgendwann noch ein besseres von so einer Szene.
Aber zurück zur Geschichte: Ich bin also in Shinjuku von Laden zu Laden gepilgert, habe auch in einer Arcade kurz angehalten und da zwei Japanern zugeschaut, wie sie sich auf ziemlich hohem Niveau einige Guilty-Gear-Matches (XX-AC für Insider) geliefert haben. Ich habe dann den Underdog angesprochen und irgendwie haben wir dann noch ein paar Partien gespielt und irgendwie sind wir dann Udon essen gegangen (300 yen) und nachher in eine japanische Bar. Da lief gerade eine Aktion, so dass alle Getränke nur 500 yen kosteten. Ich dachte mir: "Oh, billig, auch teure drinks nur 500 yen?" und ich lag so derb daneben. Alle Getränke zusammen kosteten uns nur 500 yen. Zwei Bier, ein Drink und vier Flaschen Nihonshu (Reisschnaps) später sind wir dann in eine Photobooth gegangen und haben lustige Photos gemacht. Toller Abend alles in allem, wir gehen sicher nochmal zusammen Essen (wenn ich in drei Wochen wieder in Tokyo bin), er ist ein cooler Typ (und ich habe den Ausländerbonus, da ist man quasi immer beliebt).
Alles in allem ein sehr vergnüglicher Abend. Und jetzt kenne ich auch japanische Sake-Trink-Sitten, komplizierter als man meint. Ach ja, und wieder 4 Stunden japanisch geübt. Wenn das so weiter geht, langweile ich mich in den Universitätskursen ja!
Und meine Kamera ist echt scheisse bei schlechten Lichtverhältnissen, sie muss ewig lange belichten und dann verwackelt immer alles. So ein Mist.
Labels: Essen, Games, Mitbewohner, Party
Sunday, September 2, 2007
Party!
Sonntag, 2.10.07, kurz vor Mitternacht. Heute gibts sehr wenig zu berichten. Ich bin im 12:00 nach Shibuya gefahren, habe N. getroffen und wir sind dann nach irgendwohin dreissig Minuten ins die "Inaka" gefahren (japanisch für "countryside", bedeutet: "Ausserhalb der Stadt"). Dort wurden wir von einer netten Lady abgeholt, der Dame, die für die Administration von Komaba zuständig ist. Diese transportierte uns per Auto dann weitere zehn Minuten irgendwohin, ich habe nach etwa 30 Sekunden jegliche Orientierung verloren, weil alles so exakt gleich ausschaut. Wir kamen in einem Hinterhof an und wurden sehr freundlich von einem guten Dutzend Japanern begrüsst, den Einwohnern der umliegenden Häuser. Ich habe dann den Rest des Nachmittags und Abends essend und trinkend zugebracht. Der Mann der genannten Frau Y. ist Koch. Ein ausserordentlich guter Koch. Es war definitiv das beste Essen seit ziemlich langer Zeit (ach, und gratis war es auch). Getränke: Wir haben mit Shochou begonnen, ein Kartoffelschnapps, der verdünnt wird (und vorher 25% hat). Dann haben wir mit einem Pflaumenlikör weitergemacht, unverdünnt und 35%. Und abgeschlossen haben wir einem selbstgemachten, vor 15 Jahren von der Grossmutter eines anwesenden hergestellten Fruchtlikör. Ich kann keine garantierten Angaben zum Alkoholgehalt machen, aber es war definitiv etwas vom heftigsten, was ich je probiert haben. Ich schätze gut 50% oder mehr. Zum Glück gab es Essen für eine ganze Kohorte, darum bin ich am Ende nicht mal wirklich betrunken gewesen, nur etwas lustiger als sonst.
Ach ja, und 7 Stunden Japanisch pur war verdammt anstrengend, wenn auch sehr lehrreich. Und ich habe weitere Penis-Jokes gelernt. Die sind hier irgendwie salonfähig.
Saturday, September 1, 2007
Inventur
Da mein Zeh immer noch eine Blase darauf hat und ich hier keine Blasenpflaster bekommen konnte (also wenn eine Apotheke sowas nicht hat, dann glaube ich nicht daran, dass ich das einfach bekomme), entschloss ich mich heute spontan, eine Inventur von Akihabara zu machen. Sprich, ich bin in mehrere mehr oder weniger anrüchige Shops gegangen und habe ein bisschen geschaut, was es da so gibt.
Beginnen wir mit diesem Exponat. Phoenix Wright, Ace Attourney Teil 3. Bei uns ist erst Teil 2 erschienen, hier sind wir bei 4. Warum ich das auzähle? Pheonix Wright ist eine Nintendo-DS Serie, aber das hier ist ein Port auf den GBA. Zeigt, dass der GBA in Japan dermassen beliebt ist, dass man immer noch Games dafür raus bringt und sogar portet (da ein DS auch GBA Games zeigt, irgenwie wirr). Und der DS ist ultra-verbreitet hier, es vergeht kaum ein Tag, wo man niemanden in der U-Bahn DS spielen sieht, auch viele Frauen und Männer (im Sinne von älter als 40).
Noch ein Advance Game. Und zwar eine Azumanga Daioh Lizenz! OMG!!! AZUMANGA DAIOH!!! Ich häts fast gekauft. Überhaupt gibts hier Unmengen von Lizenz-games, oft nicht besonders gut aber trotzdem werden dafür Preise wie für Toptitel verlangt, bei uns sind Lizengames meist nur etwa 80%. Japaner sind einfach zu gutgläubig und kaufen alles.
Wahrscheinlich kennt mich niemand lange genug, um zu wissen, was dieses Game für mich bedeutet. Sorcerian war das allererste RPG, welches ich je gespielt habe, damals noch auf DOS, mit Speaker Sound und ohne ein Wort Englisch zu können. Und das game ist ziemlich komplex. Ich kann mich erinnern, "Axe" nachgeschlagen zu haben, weil ich das kaufen konnte... Das hier ist das Remake, bei uns AFAIK nie erschienen.
Alte Notebooks. Um die 5000 yen das Stück. Bastelspass für die ganze Familie.
In Akihabara gibts zwei Dönerbuden, das hier ist eine davon. Es hat eine ziemliche Schlange davor, und das um 2 Uhr Mittags.
Occasion PS1, für 100 yen. Jetzt bräuchte man nur noch die Kabel dazu...
Wo wir bei Kabeln sind: Dies ist das Ding, welches mir die Mac-Geschichte eingebrockt hat, genau so was hätte ich benötigt. Kostet 100 yen... Hat sich ja gelohnt gestern...
Ok, spannendste Dinge zuletzt. Sorry wegen dem gekippten Bild, ich habe hier nichts, womit ich drehen könnte, ich mache das morgen oder so. Ich habe einen Moment benötigt, um herauszufinden, was diese vielen Schachteln mit anzüglichen Mädels auf dem Bild genau beinhalteten. Ja, im Laden vom Bild darüber. Irgendwann habe ich dann eines gefunden mit Anleitung/Bild auf der Rückseite: Das sind alles Kunstvaginas. Ich habe nachher in einem anderen Laden noch etwas mehr Auswahl gefunden. Ein Stockwerk. Ca 8 Regale voll, Preise von 700 yen bis 15000 yen, mit Pumpen, Vibratoren, Handgriffen, in allen möglichen Farben und Formen. Ich habe natürlich sofort ein paar gekauft.
Geglaubt? Gutgläubig, alle zusammen! Natürlich habe ich keines gekauft. Bei soviel Auswahl konnte ich mich einfach nicht entscheiden. :P
Ebenfalls ganz toll. Dieser Laden verkauft Maid-Kostüme. NUR Maid-Kostüme. Eine Etage voll. In vielen Farben (primär schwarz, blau, rot, aber auch orange oder ähnliches) und allen möglichen Schnitten, aber Rüschen haben alle. Ach ja, Nekomimis gabs auch. Und ein paar gemischte Sexspielzeuge irgendwo weiter hinten, aber kaum Auswahl, definitiv kein Photo wert, nicht, nachdem ich einen siebenstöckigen Sexshop gefunden hatte.
Und als Bonus: Hier ein Bild aus einem Mangaladen, natürlich aus der Hentai-Sektion, wobei die Grenzen sehr fliessend sind und hinter mir ein paar Mangas für Kinder sind. Man muss auch nicht 18 sein, um hier rein zu dürfen. Die Auswahl ist haarsträubend. Ich dachte immer, soviel Porn gibts nur im Internet, aber scheinbar gibts in Japan ein Nest. Auch bemerkenswert: Es ist alles voller Fetische (Inflation, Childporn, Tentacles, Bukkake, Lack&Leder, SM, Inzest, mehr fällt mir grad nicht ein), und auf dem Bild sieht man glaub ich auch ein paar (Lichtverhältnisse sind immer schwierig für solche Fotos). Ach ja, alle Mangas sind eingeschweisst, man muss also die Katze im Sack kaufen und darauf hoffen, dass das Titelbild etwas taugt.
Und für die "OMG, Gezeichneter Pron, wie krank!"-Fraktion:
1. Ist Masturbation und Sex etwas, was im Hirn stattfindet. Vorstellungsvermögen gleicht durchaus aus, was an Realismus fehlt. Und seid einfach dankbar, dass die Dinge nur gezeichnet sind...
2. Gibts für euch eine nicht kleine Sektion zwei Regale weiter hinten, da hats einfach etwas weniger Tentakel.
Selber Inhalt. Mengendemonstration.
So, jetzt gehe ich an eine Party, yay!