Fast 10 Jahre sind vergangen. Meine Frau, N, ist an ihrer Krebserkrankung gestorben. Es hat geendet, wie es begonnen hat: In einer innigen Umarmung ohne Worte.
Thursday, June 24, 2021
Tuesday, November 1, 2011
Nachtrag
Es ist etwa drei Jahre später, und ich möchte trotz allem noch einen Nachtrag schreiben. Ich werde es bei drei Sätzen belassen.
Am letzten Freitag haben wir geheiratet.
Friday, September 12, 2008
Abschluss
Dies ist der letzte Post in diesem Blog (zumindest vorerst, . Ich möchte allen Lesern herzlich für die Aufmerksamkeit danken und mich auch darüber wundern, dass soviele Leute mein persöhnliches Gebrabbel lesen wollten, ohne dass man sie dazu zwingen musste. Ich schreibe gerne, aber da ich wieder in der Schweiz bin, kann ich keine dramatischen Informationen mehr zum Besten geben, und ausserdem ist meine Privatsphäre stärker gefärdet als auch auch schon und deswegen sind mir ein paar Sachen etwas peinlicher als auch schon. Natürlich darf mich jeder in Person zu beliebigen beschriebenen Themen befragen, idealerweise mit einer Flasche Rotwein als Bestechung, und ich freue mich auch sonst, euch zu sehen. Irgendwas gutes muss ja dabei rausschauen, wenn ich wieder zurückkomme.
Auch wenn ich in Japan täglich Schwierigkeiten hatte und von einem Problem ins nächste purzelte, möchte ich doch eines ganz klar festhalten: Ein Jahr nach Japan zu gehen war die beste Entscheidung, die ich in meinem Leben je gefällt habe. Wenn ihr je die Möglichkeit zu so etwas ähnlichem habt, nutzt diese. Wenn ihr je Kinder habt, finanziert ihnen das (und hier auch danke an meine Eltern, die das sehr grosszügig getan haben). Die gemachten Erfahrungen waren die Kosten mehr als wert. Ja, ich weine dem letzten Jahr definitiv ein paar Tränen nach. Oder ein paar mehr.
Ich war 364 Tage in Japan (Zufall, aber wahr). Dieser Blog hat exakt 99 Einträge. Es haben rund fünf- bis zehnmal mehr Leser diesen Blog gelesen als mir bekannt war. Ich fühle mich geehrt. In zwanzig Jahren werde ich diesen Blog selber nochmal lesen und mich freuen.
Dinge, in die ich mich verliebt habe:
Nihonshu, Bier und das Japanische Essen, weils einfach gut war.
Wein, weil ich dessen quasi abstinent sein musste.
Mein MacBook Pro, weil es ein grossartiges Gerät ist und auf welchem ich ausnahmslos alle Einträge geschrieben habe (auch diesen, im Zug).
Schreiben, weil ich es immer schon geliebt hatte, und der Blog mir eine Platform bat.
Mika: Happy Ending, weil es einfach schön ist und leider nur zu gut passt.
Argentinischer Tango, weil es ein wundervoller Tanz und Musik ist.
直子も大好き!また会いましょう。
Und mit dem genannten Lied, welches nur zu gut passt, möchte ich meinen Blog auch abschliessen, man ignoriere das Video (war einfacher zu verlinken) und beachte die stattdessen Lyrics. Es handelt von Liebe, von Trennung und von Verlust.
Happy Ending
This is the way you left me,
I'm not pretending.
No hope, no love, no glory,
No Happy Ending.
This is the way that we love,
Like it's forever.
Then live the rest of our life,
But not together.
Wake up in the morning, stumble on my life
Can't get no love without sacrifice
If anything should happen, I guess I wish you well
A little bit of heaven, but a little bit of hell
This is the hardest story that I've ever told
No hope, or love, or glory
Happy endings gone forever more
I feel as if I'm wasted
And I'm wastin' every day
This is the way you left me,
I'm not pretending.
No hope, no love, no glory,
No Happy Ending.
This is the way that we love,
Like it's forever.
Then live the rest of our life,
But not together.
2 o'clock in the morning, something's on my mind
Can't get no rest; keep walkin' around
If I pretend that nothin' ever went wrong, I can get to my sleep
I can think that we just carried on
This is the hardest story that I've ever told
No hope, or love, or glory
Happy endings gone forever more
I feel as if I'm wasted
And I'm wastin' every day
This is the way you left me,
I'm not pretending.
No hope, no love, no glory,
No Happy Ending.
This is the way that we love,
Like it's forever.
Then live the rest of our life,
But not together.
A Little bit of love, little bit of love
Little bit of love, little bit of love[repeat]
I feel as if I'm wasted
And I waste everyday
This is the way you left me,
I'm not pretending.
No hope, no love, no glory,
No Happy Ending.
This is the way that we love,
Like it's forever.
To live the rest of our life,
But not together.
Labels: Metagedanken
Full Circle
Und hier sitze ich, genauso wie beim ersten Eintrag: In einem Sessel eines Flugzeuges, irgendwo über den sibirischen Wäldern, eingeklemmt zwischen Fenster, Notebook, Sessellehne vorne und hinten und einem zwar nicht unfreundlichen, aber sehr passiven Nachbarn zur linken. Ich gehe davon aus, dass er entweder kein Deutsch kann (er ist Australier) und/oder nicht mitliest, wie ich das tippe. Falls er das doch tut, kommts vielleicht doch noch zu Plaudereien. Auf jedenfall ist der Flug langweilig und ereignislos; das stört mich zwar wenig, mir fallen nicht viele Ereignisse ein, die ich gerne im Flugzeug erleben würde, aber wahrscheinlich bin ich zu sehr auf die allgemeine Panikmache zum Thema Luftfahrt fixiert.
Ich kam mitlerweile in den Genuss von Iron Man, Kung Fu Panda und Bank Robbery, neu formatiert auf den kleinen 4:3 Bildschirm vor mir, welcher eine lustige Software laufen hat und eigentlich eine gute Auswahl. Vielleicht nicht ganz ausgereift. Ich lese vor was grad da steht: "System restarting, please wait, reboot 62%", und zwischendurch blinken ein paar Balken durch. Habe vorhin das System gecrasht, indem ich den "Zurück"-Button benutzt habe. War wohl nicht vorgesehen, dass man zwischendurch mal ins Hauptmenu zurück will. Sarkasmus zum Thema Software? Ich doch nicht.
Ansonsten habe ich die letzten paar Tage Internetlos und sehr beschäftigt verbracht, mich von den letzten Bekannten verabschiedet, ein letztes mal mit Naoko getanzt, zuwenig geschlafen (musste um 4 Uhr raus) und ein 20-kilo Paket voller unglaublich interessanter Sachen verschickt, wie zum Beispiel eine Daunendecke, ausgelesene Bücher oder Notizen zum Japanischunterricht. Auch habe ich wahrscheinlich die Hälfte meiner Kleider entsorgt und meinen Koffer so leicht wie noch nie gepackt (kein einzelnes Buch!) und trotzdem die 20 Kilo-Limite knapp überschnitten. War ich etwa Kleider einkaufen? Man glaubts kaum.
Eine weitere wichtige, wenn auch chancenlose, Beschäftigung war (insgesonders am Dienstag-Abend) das Bekämpfen von Tränen. Ob ich mich verliebt habe? Definiere Verliebt: Gehirn reagiert auf bevorstehende, langfristige Trennung mit Ausschüttung von Stresshormonen, welche zu ungewöhnlichem Flüssigkeitsverlust in der Augenpartie und korrespondierenden Rötungen führen können. Schlechte Gedichte (idealerweise mit viel Schwarz) werden verzerrt positiv wahrgenommen und als akzeptabel empfunden (verweise: Emo)
Dann ja, ich habe mich verliebt. Warum weiss man das immer erst auf sicher, wenns weh tut? Dreckscheisse.
Labels: Reisen
Thursday, August 21, 2008
Over and Out
Ich bin vorraussichtlich das letzte mal online, eventuell finde ich irgendwo nochmal Netz. Aber tendentiell gehts zurück in die Heimat, Pakete sind gepackt und bald verschickt, Wohnung ist halbleer, Geld ist ebenfalls aufgebraucht und so weiter.
Wahrscheinlich schreibe ich ein Abschlusspost in der Schweiz.
Labels: Reisen
Friday, August 15, 2008
Augusta Camp
Und an einem weiteren Wochenende war ich mit N. an einem Konzert. Mit etwa 30'000 weiteren Zuschauern. Gut, dass wir in der zweiten Reihe sassen, und etwa 10 Sitze von der Mitte. Ein Teil der Bühna war sogar hinter uns... Doofer Laufsteg.
Aufgetreten sind eine Horde Berühmtheiten, von denen garantiert niemand ausserhalb Japans je gehört hat. Da das insgesamt etwa 10 Bands waren, war die Musik auch ganz nett gemischt und abwechslungsreich. Alles JPop, der uninformierte erkennt keine Unterschiede. Teilweise gefiels mir gut, teilweise wars etwas fragwürdiger; dihie eihine sahang ahallehes soho, mit einem Absetzer nach JEDEM. EINZELNEN. TON. Man kanns ja ab und zu machen, aber das ging echt zu weit.
Am Schluss gabs überraschend Feuerwerk und alle in den vorderen Reihen erschraken ein bisschen, und dann gab es überraschend sehr heftiges, lautes, explosionsartiges Feuerwerk und alle in den vorderen Reihen duckten sich instinktiv, rissen die Arme vors Gesicht und waren sonst ziemlich verschreckt. Ich natürlich nicht. Ich bin ja nicht schreckhaft. Zum Beispiel bin ich noch nie in einem PC-Game (zum Beispiel Diabo oder System Shock) verreckt, weil mich ein Monster erschreckt hat und ich die Maus fast weggeschmissen habe. Neinnein, noch nie passiert.
Die Rückkehr war wie üblich, eine halbe Million Menschen, die den Bahnhof verstopfen. Dann ein letztes mal bei N. übernachtet und Geschenke von ihrer Mama bekommen (weil man das in Japan so macht, wenn jemand für lange Zeit weggeht. Das weiss ich jetzt.) Nichts grosses, nur Gutscheine für zwei Designer-Hemden, die auf meine Grösse zugeschnitten werden. Die Dinger sind teurer als meine restliche hiesige Garderobe aufsummiert. Eieiei. Immerhin: Die Gutschriften ging ursprünglich an N.s Vater und der hat schon mehr Hemden als er tragen kann von der Sorte, laut Datum wurden die seit einem Jahr nicht eingelöst. Das beruhigt mein Gewissen etwas.
Labels: Events
Hanabi
Vor zwei Wochen oder so haben wir ein weiteres "Muss Man In Japan Machen"-Kapitel erledigt. Hier findet im Sommer alle paar Tage (oder öfter) ein Matsuri statt, ein Sommerfestival. Es gibt Buden und Stände, fast so wie im Anime immer dargestellt, wenn auch eher etwas mehr Essen und weniger anderer Kram. Und sicher ein Drittel bis die Hälfte der Mädels kommen im Yukata (Sommerkimono). Der ist leichter und weniger schwer als ein echter Kimono. Nur etwa 4 Schichten anstatt einem Dutzend. Wie man in dem Ding nicht an einem Hitzetod stirbt, ist mir schleierhaft. Aber N. fängt grundsätzlich erst an zu schwitzen, wenn ich schon bis auf die Knochen nass bin.
Auf jedenfall haben wir uns am Bahnhof durch die Menschen gekämpft, in einen Zug gezwängt, nach Toda gefahren, dort auf dem Bahnsteg in eine Schlange gestellt und etwa dreissig Minuten später den Bahnhof auch verlassen können. Da sind wir dann der Menschenmenge gefolgt (oder haben uns mittragen lassen, wie mans nimmt), haben uns Buden-Essen gekauft (Gyouza, gebratene Pouletbrust inklusive Haut, Riesenkartoffel mit Butter), die Schlange vor der Toilette misstrauisch beäugt und desshalb eine Kurve ums Bier gemacht und uns schlussendlich auf einem Flussufer niedergelassen. Wenn man in Japan ein Flussufer gesehen hat, hat man alle gesehen. Begradigt, begrast und exakt dieselbe Steigung (etwa 30°), in zwei Etappen.
Da haben wir dann ein bisschen gewartet und versucht, mit giftigen Blicken die Nachbarn etwas zu verscheuchen (naja, nur ich, aber ist sehr wirkungsvoll als böser Ausländer) damit wir mehr Platz haben. Um etwa acht (stockdunkel, die Sonne geht hier wie gesagt sehr früh unter und leider eben auch auf, bevor ich ins Bett gehe) gabs dann auch ein Feuerwerk. Das war ganz hübsch, die Japaner machen auch immer ganz süss "aaaah" und "oooohhh" und sind angenehm bedacht, einem nicht in die Sicht zu stehen. Kurz vor Schluss sind wir dann auch aufgebrochen, in der Hoffnung, nicht allzulange im Stau festzustecken. Das hat auch gut funktioniert, wir mussten nur etwa 20 Minuten warten, bis wir in den Bahnhof kamen. Dort drin wars dann auch gut 10°C wärmer als draussen, wobei der Bahnhof von der halb-offenen Sorte ist, so wie Zürich oder Basel. Nachher gingen wir noch eins trinken und essen, und ich durfte eine Frau aus einem Kimono auspacken. Wer Angst vor BHs hat soll das nicht probieren.
Tango Meisterschaften
Vor einigen Wochen (drei oder so) war ich an einem hiesigen Tango Turnier. Der exakte Namen ist mir nicht ganz klar, aber das ist auch nicht so wichtig. Üblicherweise wurde es als "アシア タンゴ 大会" bezeichnet.
Es gab zwei Kategorien, Show Tango und Salon, in der ersten nur wenige Paare (fast alles "Profis"), und in der zweiten so viele, dass im Halbinale noch vierzig Paare dabei waren. Immerhin tanzen jeweils zehn Stück gleichzeitig, da kommt man mit vier Tänzen à drei Musikstücken grad so durch, und dann eine Finalrunde mit nochmal drei Stücken. Wir haben nur Finale und Semifinale gesehen, da wir nur am Sonntag Zeit fanden. Ausserdem war das Ticket billiger. Wobei ich im Nachhinein erfahren habe, dass Teilnahme ein Ticket inklusive hat und günstiger ist als ein Zuschauerticket... Da hätte ich mit Naoko ja teilnehmen müssen...
Von wegen Niveau: uuuh... Es hatte ein paar gute Paare. Und sehr viel Mittelmass und ein paar ganz und gar nicht gute. Ich würde mir zutrauen, auf ähnlichem Niveau zu tanzen, besonders da der Salon-stil, der offenbar als richtig galt, enorm wenige Figuren (ca keine nämlich) drin hatte. Und ich weiss, dass ich definitiv nicht "gut" bin.
Unser Lehrerpaar (Mikage & Alisa) hat letztes Jahr den Salon-Wettbewerb gewonnen und hat sich diesmal auf Show-Tango konzentriert. Sie wurden unverdient nur zweite. Als nach dem Semifinale die Rangliste bekannt gegeben wurde, war mir nicht mal klar, wechles Paar denn Platz 1 hatte, da die dermassen nicht aufgefallen waren. Ich durfte mir dann im Nachhinein erklären lassen, dass der Sieger schon seit etwa einem halben Jahr feststand (die Siegerfotos waren bereits gemacht) und als Ergänzung erklärte mir dann M., dass das eigentlich immer so sei bei diesen Wettbewerben. Da frage ich mich dann aber, warum überhaupt jemand teilnimmt. Vielleicht weil Teilnahme billiger ist als das Ticket?
Wednesday, August 6, 2008
UnGemütlich
Wo wir beim Thema Zürich sind: Ich habe zum ersten mal ein bisschen Heimweh. Oder eher: Mir hängts hier etwas zum Hals raus. Das liegt garantiert auch daran, dass ich mich gesundheitlich von etwa Mitte Juli bis Mitte August eher lausig gefühlt habe. Hat auch eine Weile gedauert, bis ich den Grund erkannte: Hitze. Heute um 10 Uhr abends (und die Sonne geht hier im Sommer schon um 7 unter (und dafür um 4:30 auf!!)) war es immer noch 30°C in Tokyo. Und heute war es deutlich frischer als Ende Juli. Ich habe einfach die Hitze nicht gut vertragen, schlecht geschlafen und war ein paar mal ernsthaft "krank". Seitdem benutze ich meine Klimaanlage nonstop, was meine Stromrechnung in die Höhe treibt, selbstverständlich das Klima kaputt macht und meinem Rachen nicht gut tut, aber immerhin fühle ich mich wieder wohl.
Zweimal hats zwischendurch geschüttet wie wahnsinnig; von der Sorte: Als es anfing bin ich sofort aufgesprungen, habe zwei Schritte gemacht und das leicht offene Fenster zugehauen und musste trotzdem nachher den Boden aufwischen... Aber insgesamt nützt das auch nichts.
Darum habe ich auch die letzte Zeit möglichst ruhig und abgeschieden an kühlen Orten (Starbucks, weil rauchfrei) verbracht und zwei Bücher gelesen: Hamiltons Commonwealth-Saga (Pandora's Star und Judas Unchained). Ich kann diese 2500 Seiten wärmstens empfehlen. Im gleichen Zeitraum habe ich ausserdem Mass Effect durchgespielt und das hat mir sehr deutlich vor Augen geführt, wie lausig PC-games zur Zeit sind. Weniger Unterhaltung, schlechtere Unterhaltung (0-8-15 Story anstatt genialer Plottwists) und deutlich höherer Preis als die zwei Bücher. Jetzt lese ich Dawkins, ein Biologe, der nicht nur denken sondern auch noch gut schreiben kann. Was man da noch alles über Evolution lernen kann!
Labels: Bücher, Games, Gesundheit
Keine Ausreden
Nachdem etwa 40 Tage seit meinem letzten Post vergangen sind, gehen mir die Ausreden aus. Ich werde also jetzt ein paar Posts nachholen und die nächsten zwei Stunden schreibend verbringen.
Als allererstes: Mein Semester ist überstanden, ich habe sämtliche Reports eingereicht, inklusive desjenigen, welcher nur eine japanische Aufgabestellung hatte und diese auch noch etwa 15 Seiten lang war. Und alles selber übersetzt. Ich bin ja so stolz. Der Report selber war allerdings inhaltlich eher flach, irgendwo muss ich halt sparen. Noten habe ich natürlich noch keine bekommen, hoffen wir, dass das in Bälde nachkommt, damit ich meine Masterarbeit im Herbst beginnen kann.
Labels: Studium
Monday, July 14, 2008
26
Ich bin ja soooo alt.
Ausserdem das erste Mal, dass mein Geburtstag nicht mitten in den Ferien ist. Ich hatte zwei Vorlesungen und musste erfahren, wie übel die Bedingungen sind für die eine. Report ausdrucken und per Post einschicken?! WTF?
Labels: Gesundheit, Studium
Thursday, July 10, 2008
Das tat weh
Nein, ich rede nicht von meinem Fuss, dem gehts wieder einigermassen in Ordnung, er ist auch nicht mehr violett. Ich rede von meinem Bankkonto. Gut 2000 Franken für einen Swiss-Direktflug. Urg. Direkt über swiss.ch gebucht, da ebookers nach wie vor meine Kreditkarte nicht mag. Naja, deren Pech. Auf der Swiss Seite hatte ich innert fünf Minuten einen Flug.
Labels: Geld
$$$ (oder eher ¥¥¥?)
Ich will einen Flug kaufen. Die Fluggesellschaft will Geld von mir. Viel Geld. Sehr viel Geld sogar. Aber meine Kreditkarte mag keiner. Erstens sei da nicht genug Limite. Nachdem ich angerufen habe (VoiP sei dank) ist das korrigiert. Dann sei die CVV Nummer falsch. Wie bitte? Ich werde doch wohl drei Ziffern abtippen können, nachdem ich eine Kartennummer mit 16 Stellen hingekriegt habe? Ausserdem sei die Adresse auch falsch. Ja was denn nun? Nochmal angerufen. Lenzgasse. Aha. LENZGASSE??!! Da wohne ich seit etwa 2003 nicht mehr. Kein Wunder gehts nicht. Später nochmal probieren.
Flug: 980£ auf ebookers, immerhin direkt. Aber um 10:30 in der Frühe, das ist hässlich. Alternativen am Nachmittag sind erstens teurer und zweitens über Bangkok, mit entsprechend leicht längerer Reisedauer (23 Stunden anstatt 12, inklusive drei Stunden auf Anschluss warten). Oder Alternativ einfach nur teurer, dafür aber ein klein bisschen mehr als nur 10%. Eher so gegen die 500%. Leider kein Scherz.
Ich brauche einen "Spenden, damit Kdansky wieder in die Schweiz kommen darf" Button auf dem Blog. Nicht, dass da mehr als 10 Rappen zusammenkämen. Wahrscheinlich wäre ein "Spenden, damit Kdansky in Japan bleibt" Button eine bessere Idee.
Labels: Geld
Tuesday, July 8, 2008
Und der Schluss
Zwei posts weiter unten beginnen bitte.
Am Sonntag sind wir dann etwas durch Oosaka spaziert (mittelmässiges Aua), haben Takoyaki gegessen (grosses Lecker) und die Stadt angeschaut (ziemliches "böh"). Oosaka hat echt nicht viel zu bieten. Schloss ausgelassen und nach Hause gefahren. In Ikebukuro dann günstiges Yakiniku (grosses Lecker) verputzt und schlafen gegangen.
Montags hab ich meine Hütte gar nicht erst verlassen (weniger laufen = weniger aua), sondern Kartoffeln verbraucht und meine Präsentation für den Dienstag geschrieben. Nein, nicht nur fertiggestellt, sondern begonnen, geschrieben, überarbeitet, korrigiert und beendet. Heute Dienstag habe ich diese auch gehalten (lief sehr gut), meine Mails angeschaut, mit D. und R. telefoniert, zwei Freunde aus der Schweiz welche mich besuchen (oder eher: hier Ferien machen, und zufälligerweise bin ich auch da).
Ach ja, und meine Zehe ist nur noch mittelmässig purpurn, tut nur noch mittelmässig weh und ich kann wieder fast gerade gehen, zumindest für kurze Strecken. Bis Ende Woche sollte ich wieder fit sein. So ein Dreck aber auch. Kaum hat man die Lebensvergiftung hinter sich, bricht man sich die Knochen. Was kommt als nächstes?
Labels: Gesundheit, Reisen, Studium
Der Teil mit den Blauen Zehen
Samstag (erst den Post darunter lesen): Gemütlich aufgestanden und Mangels guter Alternativen ein paar Tempel besichtigt (ja, ich war schon viermal in Kyoto, aber es hat immer noch Tempelanlagen, welche ich nicht gesehen habe, obwohl sie superberühmt sind). Diesmal auf dem Programm: Nannzenji (geht so), Chion-in (ganz gut) und Sanjusangendo, eine Halle mit über Tausend Buddha-Statuen (1001 + 26 Generäle + 1 Haupt-Buddha), aus Holz geschnitzt und mit Gold verziert. Definitiv eine weitere Empfehlung. Amüsant, dass eine "friedfertige" Religion etwa 20 von 26 Generälen (!) mit Waffen darstellt. Aber was ich von Religion halte, wissen sicher alle Leser... Zu guter Letzt sei anzumerken, dass der Tempel eine fiese Schwelle hat, über die man leicht stolpern kann. Und das natürlich ohne Schuhe (weil Schuhe in Tempeln (oder in Gebäuden allgemein) verboten), und übel die Zehen dagegen hauen kann. Natürlich denkt man sich dann, das sei nicht weiter schlimm und humpelt zum Bahnhof, nimmt da einen Zug nach Oosaka und irgendwie wirds nicht besser, im Gegenteil, der Fuss fängt immer stärker an zu schmerzen. In Oosaka humpelt der Simulant dann grad noch so in sein Hotelzimmer, wo er den Socken auszieht und eine hübsche Entdeckung macht: Die mitlere Zehe des rechten Fusses blutet leicht, ist ebenfalls leicht angeschwollen und hat eine leicht unübliche Farbe. Klartext: Die Zehe ist knallpurpurn. Zu diesem Zeitpunkt war auch "Fuss belasten" oder "Zehe berühren" oder "Zehe bewegen" nicht mehr wirklich eine Option (ausser, man mag Schmerzen. Grosse Schmerzen).
Uns blieb nicht viel anderes übrig, als bei der Rezeption anzufragen, ob/wo wir denn einen Arzt bekommen könnten. Einschieben muss ich, dass wir im Riga Royal unterkamen, deutlich teurer (10'000 yen fürs Doppelbett), viel grösser, 1A-Service und lausige Räume. Wir konnten sämtliche Nachbarn beim Duschen/WC-Spülen und Türe-öffnen hören. Nicht ganz so erstklassig wie man erwarten würde. Das Zimmer im My Stays war besser! Aber da wäre die folgende Geschichte vielleicht weniger glimpflich gelaufen: Wir suchten also einen Arzt, und die Rezeption war sofort damit zur Stelle. Es wurde ein Termin in einem nahen Notfall-Spital reserviert (in Japan kennt man kaum Arzt-praxen, man geht immer ins Spital, und die meisten Spitäler nehmen keine Patienten auf übers Wochenende. Ich finds auch etwas fragwürdig. "Ja, ich hab hier einen Herzinfarkt, ich geduld mich mal bis Montag"?). Anyway. Rübergehumpelt, ein paar Formulare ausgefüllt und etwas gewartet und schliesslich von einer netten Ärztin untersucht; "Tut das hier weh?" - "Nein" - "Und das?" - "Gyaaaarghhh!!!!!". Sie kam zum Schluss, dass wahrscheinlich der Knochen nicht gebrochen sei, zumindest der hintere (wichtigere). Aber um sicherzugehen, könne man Röntgen. Da ich nach wie vor Einbeinig war und nicht vor hatte, meine Zehe auch nur im geringsten langfristig zu riskieren (Tango tanzen ade?! Nicht mit mir!) und ich ziemlich viele Horrorstories über falsch behandelte Fussverletzungen kenne, war der Fall klar. Einmal Durchleuchten bitte. Krieg ich so einen Bleimantel? Danke.
Das Röntgenbild war dann unmissverständlich: Kein Bruch, "nur" verstaucht. Grosse Erleichterung meinerseits, ich habe schliesslich am Sonntag eine Geburtstagsmilonga und laufe jeden Tag sehr viel zu Fuss. Wäre echt mühsam gewesen. Trotzdem löste das ein paar Probleme aus: Wir wollten eigentlich in Oosaka tanzen gehen, und das war definitiv unmöglich. Ich konnte ja kaum gehen. Oder eher: Ich konnte gar nicht gehen. Ziemlicher Gemütseinbruch und etwas Ratlosigkeit, und als Bonus etwas mit N. gestritten. Unser allererster Streit! Aber auch nur wegen dem Seltenheitswert erwähnenswert. Sie war schlecht gelaunt weil unser Abend etwas düster ausschaute, wir hatten beide Hunger und ich war natürlich auch nicht die Einfühlsamkeit in Person mit einem kaputten Fuss, der mich bei der kleinsten Bewegung zusammenzucken liess.
Wir sind dann etwas genervt per Taxi in die Stadt gefahren, aber da wir die Stadt nicht kannten und der Taxifahrer weniger als hilfreich war ("In welcher Gegend kann man gut Essen?" - "Weiss nicht.") half das nicht weiter. Trotzdem in einem der drei grossen City-Zentren etwas rumgehumpelt und nach zehn Minuten ein Restaurant gewählt. Okonomiyaki. Der Abend endete dann doch sehr gut, da der Laden absolut köstliches Essen servierte (wenn man Avokado und Tomaten mag) und sogar einen brauchbaren, bezahlbaren Rotwein auf der Karte hatte. Etwas teuer gegessen, aber wirklich, wirklich gut. chabana.com wäre die Adresse für Reisetippsucher. Wir haben uns auch sofort wieder versöhnt und hatten einen tollen Abend. Leider ohne Tango.
Labels: Essen, Gesundheit, Hotel, Reisen, Tango
Grüne Wälder, Rote Tempel und Blaue Zehen
Wie kurz erwähnt war ich am Wochenende mit N. in den Ferien, wenn man denn drei Tage als "Ferien" bezeichnen kann. Japaner tun das zumindest, also schliesse ich mich dem zumindest temporär an. Unser grober Plan war: Freitags mit dem Shinkansen nach Kyoto, dort in den Hügeln Mittagessen, wandern und Tempel besichtigen, Abends durch Kyoto flanieren, übernachten, am Samstag entweder in Kyoto oder in Oosaka die Stadt geniessen, Abends in Oosaka tanzen gehen und auch dort übernachten. Nun denn, das gelang auch fast:
Freitag. Mit dem Shinkansen (Nozomi) von Tokyo nach Kyoto, etwa drei Stunden Fahrt für ein happiges Sümmchen, aber bequemer kann man nicht reisen. Dort am Bahnhof etwa eine Studen rumgeirrt, bis wir endlich den Anschluss fanden: die Eizan-Linie, ein klitzekleines Bähnchen mit nur zwei klitzekleinen Wägelchen. Damit in die Hügel nördlich von Kyoto, im Detail hiess die Ortschaft Kibune und dort ein bisschen der Strasse Hügelaufwärts gefolgt (naja, wir wurden abgeholt, aber reservieren ist nicht ganz so einfach für Ausländer). Im Dörfchen extravagant gegessen: Im Sommer legen die Einheimischen Holzplanken über den Bach, und auf die Holzplanken legen sie Tatamimatten und auf die Tatamimatten legen sie Tische und auf die Tische legen sie exquisites Essen. Und kaltes Bier. In der Sommerhitze kühlt das Flüsslein unglaublich angenehm von unten. Mittags hatte es kaum Leute, aber Abends sei es voll, wurde mir erzählt. Abends kostet es auch zweimal soviel (ca 100 Franken pro Person)... Wenn wir gewusst hätten, dass wir eingeladen werden (weil die Chefin von N. den Chef des Restaurants kennt), hätten wir Abends reserviert! Trotzdem eine absolute Empfehlung, wenn man nach Kyoto geht. Nachher zwei Schreine besucht, einen für Päärchen und einen für böse Dämonen (Tengu). Eine schöne Wanderung wäre da auch noch möglich gewesen, aber wir sind auf der falschen Seite los gelaufen und hatten keine Zeit mehr. Tipp: Von Kibune nach Kurama laufen, nicht andersrum.
Am Abend haben wir im Hotel "My Stays" übernachtet (dummer Name), ein schmuckes, gut gelegenes, strahlend neues Hotel mit sehr guten Zimmern und supergünstigen Preisen (7'740 yen das Doppelzimmer, d.h. unter 40 Franken pro Person). Definitiv eine der besten Übernachtunsmöglichkeiten in Kyoto! Zu dem Preis natürlich ohne drum-und-dran (wie Frühstück), aber Minimalausrüstung auf hohem Niveau (moderner Flach-Fernseher, Seife/Shampoo/Rasierer). Am Abend etwas durch Gion flaniert (wunderschön bei Nacht) und grad noch so was zu Essen bekommen, in Kyoto schliessen die Restaurants alle viel zu früh. Zum Schluss noch am Fluss gesessen, weil das die Päärchen in Kyoto so tun! Jawohl!
Ich breche die Posts etwas auf, sonst wird das Ding viel zu lange.
Wednesday, July 2, 2008
Meeeeeeeting
Ich sitze hier schon bald vier Stunden in einem Meeting, und alle schlafen schon fast. Aber immerhin bin ich wieder gesund und habe ziemlich viel Arbeit erledigen können in dieser Zeit. Notebook sei dank. Diese Meetings dauern echt zu lange und sind totale Zeitverschwendung.
Labels: Studium
Monday, June 30, 2008
Offenausschank
Mir gehts heute scheusslich. Leichts Kopfweh, etwas Schwindelgefühl, eventuell leichtes Fieber, dazu hundsmiserable Übelkeit. Natürlich ist mir überhaupt nicht nach Essen, aber Hunger habe ich trotzdem. Ich vermute, dass ich gestern was Dummes gegessen habe, Auswahl ist genug da. Hier wird relativ viel "offen" verkauft, das heisst gekochte Dinge, die ohne Abdeckung zur Selbstbedienung rumliegen. Gut möglich, dass sich da irgendwelche bösen Dinge darauf absiedeln können. Und gestern habe ich einige derartige Dinge gegessen.
Ich hoffe einfach, ich bin bis Ende Woche wieder fit, wir planen ein Wochenende in Kyoto/Osaka zu verbringen. Matsuri, Tango, Essen. Beim Gedanken daran wird mir schon übel. Ich gehe jetzt nach Hause, kaufe mir unterwegs was zu Essen (nur was, Kartoffeln vielleicht?) und lege mich ins Bett. Bleh.
Ach ja, Diablo 3 ist angekündigt und ich freue mich drauf.
Labels: Essen, Gesundheit
Thursday, June 26, 2008
Knowledgebase Entry #20080627175725
Japanisch: Ich werde fliessender, und unhöflicher.
Tango: Ich werde besser, aber egomanischer.
Essen: Viel, gut. Für N. gekocht. Marcella Hazan ist meine Heldin.
Trinken: Zuviel, gut.
N.: Was mach ich nur im August?
Kleine Erdbeben: In Morioka wars schlimmer, Stärke 7, hier kaum bemerkbar.
Lärmige Hunde: Es ist schlimmer geworden, ich frage mich, ob ich einen Brief schreiben soll, der nach Yakuza klingt, schliesslich gehören denen die halbe Nachbarschaft
Forschung: Immer noch langweilig, aber immerhin Fortschritte.
Vorlesungen: Wie gehabt.
RPG: Drachenblut und Blutrache, und jetzt will mir ein Drache ans Blut, eh, Leder. Zufall.
Schweizer Politik: Ich amüsiere mich wie selten. Schadenfreude? Sicher auch.
Geld: Knapp Ausreichend.
Reisepläne: Nächste Woche nach Kyoto, verweise auf Punkte 2 bis 5.
Und das hier: http://www.soyouwanttolearnjapanese.com/ ALLES WAHR!
Friday, June 6, 2008
Penissteuer
Ich habe mal wieder eine meiner Lieblingsrechnungen bekommen. Wir alle zahlen ja nicht gerne Rechnungen, aber immerhin bekommt man üblicherweise auch etwas dafür. So tut es mir nur geringfügig weh, 2000 Franken für ein neues, tolles Notebook hinzulegen, aber andere Dinge sind viel schmerzhafter. Da wäre zum Beispiel die Krankenkasse. Ich schätze, ich (bzw meine Eltern) haben in den letzten 25 Jahren für mich mehr Geld an die Krankenkassen überwiesen als ich je für Arztrechnungen aufwenden werde. Naja, ich müsste auch etwa dreimal monatlich zum Arzt gehen, damit es billiger wäre. Nun gut, mir ist klar, dass dieses Gedankenspiel so nicht aufgehen kann. Damit kann ich auch leben. Steuern sind was ähnliches. Man bezahlt sie und fragt sich, wieso zum Geier jährlich 4 Milliarden vom Militär verpulvert werden (Wortspiel beabsichtigt). Womit wir auch beim Thema wären:
Da ich nunmal mit einem Penis geboren wurde (da gibs noch weitere 3+ Milliarden Menschen mit ähnlichen Merkmalen) und das unpraktischerweise in der Schweiz, einem der Länder, die noch barbarisch genug sind, eine Milizarmee mit Wehrpflicht zu betreiben, musste ich mir irgendwann mal mit dem Thema auseinandersetzen, was ich denn da zu tun gedenke. Wie wahrscheinlich alle Leser wissen, hielts mich nicht lange dort, und deswegen bekomme ich jetzt jährlich eine Penissteuer geschickt. Warum mich das so aufregt? Warum muss ich das zahlen aber Frauen nicht? Warum hätte ich ein gutes Jahr meines Lebens damit verschwenden sollen, im Schlamm rumzurobben und in Bunkern die Flecken zu zählen (mangels Alternativen)? Und man komme mir nicht mit "Aber Frauen müssen gebähren!" Unsinn. Der Staat schickt keine bewaffnete Militärpolizei vorbei, wenn man 18 wird und schleppt einen in den Knast, wenn man nicht sofort ein paar Kinder auf die Welt bringt (Zwei Stück wäre fair). Und dass Kinderaufzug wohl auch Vatersache ist, muss ich im einundzwanzigsten Jahrhundert wohl nicht mehr gross erklären.
Und hatten wir da nicht sowas in Verfassung und/oder Gesetzbuch, wo vermerkt sei, dass Männer und Frauen gleich zu behandeln seien? Ich muss mich irren.
Vielleicht sollte ich den Militärs mal einen Brief schreiben: "Bitte schicken Sie mir keine gesetzeswidrigen Rechnungen mehr, siehe auch Paragraph x.y ZGB Seite z." Andererseits sind die sicher sehr humorvoll und betreiben mich dann gleich. Und weil die betreibende Firma sicher primär männliche Angestellte hat, die sich sehr schweizerisch denken: "OMFG, das musste ich auch! Der soll das auch!", würds wohl nicht weit reichen. Studiert niemand Jura und hat zuviel Zeit und will einen Rechtsstreit anzetteln?
Ach, und heute früh um 8:30 war mein Vermieter mit Handwerker da (ohne Vorankündigung) und hat meinen Abfluss in Ordnung gebracht. Mit neuem Klebeband. N. hat das nur um Minuten verpasst. Das wäre peinlich gewesen...